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SwiSCI - Beruf

Bevölkerungsumfrage

SwiSCI führt Umfragen durch

SwiSCI führt alle fünf Jahre eine ausführliche Umfrage unter Rückenmarksverletzten in der Schweiz durch. So werden Daten zur Gesundheit und Lebensqualität im Langzeitverlauf erhoben.

In der Umfrage werden Querschnittgelähmte zu ihrer gesundheitlichen Situation, Funktionsfähigkeit, Versorgung, Mobilität und Erwerbstätigkeit befragt. Die Befragung ist somit eine „Bestandsaufnahme“ ihrer Lebenssituation in der Community. Aufgrund der regelmässig wiederkehrenden Umfrage können langfristige Entwicklungen und Zusammenhänge identifiziert werden. Nur so lassen sich beispielsweise die Auswirkungen der IV Revision auf die Gesundheitsversorgung und die Lebensqualität rückenmarksverletzter Menschen bestimmen.

Ziel der Befragung ist es, die Leistungen im Schweizer Gesundheits- und Sozialsystem kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse Querschnittgelähmter anzupassen. Die Erkenntnisse sind somit eine entscheidende Grundlage für Verhandlungen mit Kostenträgern und für Initiativen in Politik und Gesetzgebung.

Die erste SwiSCI-Umfrage wurde 2012 durchgeführt. 1922 Personen mit einer Rückenmarksverletzung nahmen daran teil. Dank dieser Teilnahme konnte erstmals ein umfassendes Bild der aktuellen Lebenssituation, der Probleme und der nicht abgedeckten Bedürfnisse gezeichnet werden. Die Datenerhebung der zweiten Umfrage wurde 2017 mit 1530 Teilnehmern durchgeführt.

Karriereverläufe: In welchen Jobs arbeiten Menschen mit Querschnittlähmung eigentlich?

Damit die Fachleute aus der beruflichen Integration ihre Klienten optimal unterstützen können, müssen sie wissen, welche Tätigkeiten besser und welche weniger gut für Personen mit Querschnittlähmung geeignet sind.

Zwei kürzlich publizierte Auswertungen der SwiSCI Studie zeigen, welche Tätigkeiten Betroffene bevorzugt ausüben und welche Anforderungen damit verbunden sind.[1, 2] Personen, die vor der Rückenmarksverletzung in Jobs mit hohen körperlichen Anforderungen arbeiteten, wechseln danach tendenziell in Tätigkeiten mit niedrigen körperlichen Anforderungen. In diesen “kognitiv orientierten Jobs“ sind hauptsächlich kommunikative und planerische Fähigkeiten sowie Stärken im Problemlösen gefragt.

Langfristig erwerbstätig sein – Ein hohes Ziel und eine grosse Herausforderung

„Kann ich wieder arbeiten?“ Diese Frage beschäftigt Menschen im erwerbsfähigen Alter als eine der ersten, wenn sie die Diagnose ´Rückenmarksverletzung` erhalten. Wissenschaftler können heute immer genauere Angaben zur Arbeitsmarktsituation der Betroffenen in der Schweiz liefern. Die Resultate werden zunehmend auch in der beruflichen Integration umgesetzt.

Arbeit ist einer der zentralen Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Sie sichert nicht nur unseren Lebensunterhalt, sondern verhilft uns auch zu sozialen Kontakten, Anerkennung und einem höheren Selbstwertgefühl. Internationale Studien belegen, dass Arbeit mit einer höheren Lebenszufriedenheit einhergeht und einen wichtigen Einfluss auf unsere Lebensqualität und Gesundheit hat.[1]

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