SwiSCI-Host | SPF
SwiSCI-Host | SPS
  • Über SwiSCI

SwiSCI-Studie zur Grippeschutzimpfung ist „Studie des Monats“ im Fachjournal Spinal Cord

Das wissenschaftliche Journal „Spinal Cord“ ernennt die Studie über die Impfrate von Personen mit einer Rückenmarksverletzung zur „Studie des Monats“, die im Januar kostenfrei herunter geladen werden kann.

Basierend auf Daten der SwiSCI Umfrage 2012 ermittelte eine Studie der SPF, wie hoch die Impfrate von Menschen mit einer Rückenmarksverletzung im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ist.

Grippe und Lungenentzündungen gehören zu den Hauptursachen für eine erhöhte Sterblichkeit bei Menschen mit einer Rückenmarksverletzung. Deshalb empfehlen nationale und internationale Richtlinien eine Grippeschutzimpfung für alle Betroffenen.

Weiterlesen

Drucken

Informieren Sie sich im neuen SwiSCI Newsletter über die Resultate der "Angehörigenstudie"!

In dieser Ausgabe stehen die Familien von querschnittgelähmten Menschen im Fokus, die oft einen Grossteil an Unterstützungs- und Pflegearbeit leisten. 

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Tätigkeiten, die Angehörige übernehmen und welchen Einfluss diese Unterstützung auf ihr Familienleben sowie ihre Lebensqualität hat. Wir zeigen Ihnen ausserdem, welche Empfehlungen die Studienverantwortlichen aus den Resultaten ziehen, und vermitteln Tipps für Angehörige aus der ambulanten Pflegeberatung.

Zum Newsletter

Drucken

Studie der Schweizer Paraplegiker-Forschung ist Teil des Bundesförderprogramms für betreuende Angehörige

Die „Angehörigenstudie“, initiiert und durchgeführt von der SPF, untersucht die Situation von pflegenden Familienmitgliedern querschnittgelähmter Menschen. Die Studienresultate bilden eine Wissensgrundlage des Förderprogramms „Entlastungsangebote für betreuende Angehörige“ (Bundesamt für Gesundheit).

Das Förderprogramm wurde vom Bundesrat in Auftrag gegeben. Es hat zum Ziel, die Situation und die Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen besser zu verstehen. So können Angebote und Unterstützungsprogramme für Angehörige bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Das übergeordnete Ziel ist, betreuende Familienmitglieder zu entlasten, so dass sie beispielsweise ihre Erwerbsarbeit beibehalten können. Das Förderprogramm dauert von 2017 bis 2020. 

Weiterlesen

Drucken

„Angehörige sollen ihr eigenes Leben führen können!“ Interview mit Nadja Münzel, Geschäftsführerin von ParaHelp

ParaHelp sorgt schweizweit für eine ambulante pflegerische Beratung von Menschen mit Querschnittlähmung und ihren Angehörigen.

Nadja Münzel

Nadja Münzel

Nadja Münzel ist ausgebildete Expertin in Intensivpflege und hat einen Masterabschluss in Managing Healthcare Institutions. Sie hat langjährige Erfahrung in der Führung und Entwicklung von schweizweiten spezialisierten Home Care Dienstleistungen für chronisch Kranke. Seit 2014 ist sie die Geschäftsführerin von ParaHelp

Frau Münzel, die Mitarbeitenden von ParaHelp haben viel Kontakt zu querschnittgelähmten Menschen, aber auch mit ihren Angehörigen. Wo liegen die Stärken der Angehörigen, die oft einen Grossteil der Unterstützungs- und Pflegeaufgaben zuhause übernehmen?

Aus meiner Sicht sind das vor allem ihre Verfügbarkeit und Qualität. Insbesondere Ehepartner sind meist rund um die Uhr verfügbar, und das kann kein externer Dienst erbringen. Mal möchte man eher aufstehen, mal später ins Bett – auf all das können sich Angehörige einstellen. Sie wissen ausserdem genau, wie der Partner tickt, was er wann braucht, in welcher Position ihm am wohlsten ist – auf solche Bedürfnisse können externe Pflegende nicht in dem Masse eingehen, wie die Angehörigen. Sie sind Experten und ihre Qualität kann meist kein Pflegedienst ersetzen.

Aber das Ganze hat auch seine Schattenseiten, denn gerade ältere Personen, die seit 40 Jahren ein eingespieltes Team in ihrer Pflegesituation sind, können sich dann kaum noch auf externe Pflegepersonen einlassen. Sei es, dass die betreuenden Angehörigen selber krank sind, oder sei es, dass sie die Pflegearbeit zuhause nicht mehr bewältigen können – in solchen Fällen ist es teilweise sehr schwierig, externe Personen einzubringen. Eine Änderung ihrer Routinen bringt oftmals grosse Reibung mit sich.

Weiterlesen

Drucken

Über 12.500 Personen nahmen teil! Die erste internationale Befragung nach dem Vorbild von SwiSCI ist abgeschlossen

InSCI steht für „International Spinal Cord Injury Survey“ und ist die erste weltweite Befragung von Menschen mit Rückenmarksverletzungen. Ziel ist eine internationale „Bestandsaufnahme“ der Lebensbedingungen und der Gesundheitsversorgung querschnittgelähmter Menschen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den drängendsten Probleme im Alltag der Betroffenen, sondern auch auf den länderspezifischen Rehabilitationsmassnahmen und Mechanismen der Gesundheitsversorgung.

Die InSCI Befragung bildet somit ein Instrument, international vergleichbare Daten zu generieren, auf dessen Grundlage praxistaugliche Lösungen entwickelt werden können. 

Die internationale Befragung unter Koordination der Schweizer Paraplegiker-Forschung fand zwischen März 2017 und März 2019 statt. 22 Länder nahmen mit insgesamt 12.500 Personen teil. Erste ländervergleichende Ergebnisse werden Ende 2019 veröffentlicht. 

Informationen für Wissenschaftler

Artikel im Paraplegie, dem Gönnermagazin der Schweizer Paraplegiker-Stiftung (Ausgabe 01/2020)
Artikel im Ajour, dem Mitarbeitermagazin der Schweizer Paraplegiker-Gruppe (06/2019)

Verwandte Beiträge

Drucken

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.